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    Das Prinzip der Tuningboxen unterscheidet sich stark von der eigentlichen Kennfeldoptimierung. Das Plus an Leistung wird nicht durch individuelle Änderungen an den Kennfeldern erzielt, sondern durch abfälschen von Informationen der Motor-Sensorik. Bedeutet beispielsweise, dass dem Motorsteuergerät mitgeteilt wird, ihm stehe mehr Luft zur Verfügung steht als es tatsächlich der Fall ist und als Reaktion wird mehr Kraftstoff eingespritzt. Bei dieser Vorgehensweise können allerdings nicht alle Schutzmechanismen des Motors ordnungsgemäß funktionieren und die volle Diagnose-Fähigkeit geht verloren.
    Bei der Entwicklung unserer Leistungssteigerung achten wir stets darauf, dass die Abgasnormen eingehalten und die Grenzwerte zu keiner Zeit überschritten werden. Somit hat das Tuning keinerlei Auswirkung auf die Abgasuntersuchung. Die Hauptuntersuchung wird auch nicht durch das Tuning beeinträchtigt, sofern Sie auch unsere Gutachten in Anspruch genommen haben und die Mehrleistung eingetragen wurde.
    Diese drei Begriffe stehen für die unterschiedlichen Stufen einer Leistungssteigerung. Ein Stage1 Tuning ist vollständig für den Serienmotor ausgelegt und bedarf keinerlei weiterer Modifikationen am Antriebsstrang. Das Plus an Leistung wird lediglich durch eine Optimierung der Motorsteuerung erzielt. Das Stage2 Tuning dagegen setzt dezente Modifikationen voraus, so wir in den meisten Fällen die Ansauglufttemperatur durch einen wirksameren Ladeluftkühler gesenkt und das Potenzial des Turboladers durch Änderungen an der Abgasanlage erhöht. Nach diesen Modifikationen wird selbstverständlich auch eine Kennfeldoptimierung durchgeführt. Die höchste Stufe, das Stage3 Tuning, setzt in den meisten Fällen einen vollständigen Umbau des Antriebsstranges voraus. Komponenten zur Leistungssteigerung genauso wie Komponenten zur Leistungsübertragung müssen geändert bzw. ersetzt und verstärkt werden.
    Das Ausmaß der Leistungssteigerung wird immer zusammen mit einem Sicherheitsfaktor gewählt. So wird gewährleistet, dass zu keiner Zeit kritische Spannungszustände in den einzelnen Bauteilen auftreten und die Dauerfestigkeit der Baugruppen nicht beeinflusst wird. In der heutigen Zeit der wirtschaftlichen modularen Bauweise unterscheiden sich die Bauteile in den Motoren eines Herstellers meist gar nicht oder nur noch durch wenige Legierungselemente. Die Form und Festigkeitswerte sind nahezu identisch und lassen erhebliche Belastungssreserven zu.
    Eine angemessene Fahrweise und Pflege ist dennoch Voraussetzung für hohe Laufleistung und minimalen Verschleiß.
    In der Regel spiegelt der Kilometerstand nicht den Zustand eines Fahrzeuges bzw. des Motors wieder. Um dennoch auf Nummer sicher zu gehen, bieten wir die Möglichkeit den Antriebsstrang zu prüfen und ggf. nachzubessern oder das Tuning abzubrechen.
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